Fallstudien

Harvard Art Museums erforscht die Zukunft der Publikumsbindung mit AKOOL KI-Avataren

Wie ein KI-Marketingexperiment mit AKOOL zum Gegenstand einer Fallstudie der Harvard Business School und einer Diskussion in der Harvard Business Review wurde.

Die Herausforderung: Kunst für ein breiteres Publikum zugänglich machen

Mit über 250.000 Objekten in mehr als 50 Galerien beherbergen die Harvard Art Museums eine der größten Kunstsammlungen der Vereinigten Staaten.

Nach der Einführung des freien Eintritts sah das Museum die Chance, ein noch breiteres Publikum anzusprechen – darunter jüngere Besucher und Menschen, die sich normalerweise nicht als Museumsbesucher betrachten würden.

Doch der Wegfall des Eintrittspreises war nur ein Teil der Herausforderung.

Die Harvard Art Museums konkurrierten in einer überfüllten Kultur- und Unterhaltungslandschaft um Aufmerksamkeit. Das Marketingteam wollte neue Wege finden, um Aufmerksamkeit zu erregen, traditionelle Vorstellungen von Museen infrage zu stellen und letztlich mehr Menschen für Kunst zu begeistern.

Das führte zu einer spannenden Frage:

Könnte generative KI ein jahrhundertealtes Kunstwerk in eine neue Art von Besuchererlebnis verwandeln?

Die Lösung: Kunst zum Leben erwecken mit AKOOL

In Zusammenarbeit mit AKOOL untersuchten die Harvard Art Museums den Einsatz von KI-generierten Avataren, um ein historisches Kunstwerk als Teil eines digitalen Marketingerlebnisses zu animieren.

Mithilfe der KI-Avatar-Technologie von AKOOL konnte ein statisches Kunstwerk in ein videobasiertes Erlebnis verwandelt werden – wodurch der Eindruck entstand, das Motiv des Kunstwerks könne sprechen und mit dem Publikum interagieren.

Bei dem Konzept ging es nicht einfach nur darum, ein aufmerksamkeitsstarkes KI-Video zu erstellen.

Das Museum wollte verstehen, ob KI einen neuen Zugang zur Kunst schaffen kann: etwas, das unerwartet genug ist, um Aufmerksamkeit zu erregen, und das Publikum gleichzeitig dazu anregt, neugierig auf das Originalkunstwerk zu werden und es schließlich persönlich zu erleben.

Das Projekt untersuchte verschiedene Stufen der Interaktion, von traditionellen statischen Bildern bis hin zu KI-generierten Video-Avataren und interaktiveren Erlebnissen.

Kunst durch KI nahbarer machen

Für jemanden, der sich nicht mit Kunstgeschichte auskennt, kann der Besuch eines Museums manchmal einschüchternd wirken.

Interaktive KI bot den Harvard Art Museums die Möglichkeit, mit einem anderen Ansatz zu experimentieren.

Anstatt vom Publikum zu erwarten, dass es sofort die Geschichte oder Bedeutung eines Kunstwerks versteht, könnte ein KI-gestütztes Erlebnis dazu beitragen, diese erste Begegnung nahbarer zu gestalten.

Ein jahrhundertealtes Motiv könnte sprechen. Das Publikum könnte in einem vertrauten digitalen Format damit interagieren. Und diese Interaktion könnte der Ausgangspunkt sein, um mehr zu erfahren.

Julian De Freitas, Assistenzprofessor an der Harvard Business School, beschrieb dieses Potenzial als eine Möglichkeit, Kunst relevanter und zugänglicher zu machen – insbesondere für Menschen ohne kunsthistorischen Hintergrund.

Innovation und Authentizität im Einklang

Die Einführung generativer KI in einer Institution, die auf Geschichte, Wissenschaft, Bewahrung und Authentizität basiert, warf wichtige Fragen auf.

Kann die Animation eines Kunstwerks das Erlebnis bereichern, ohne vom Original abzulenken?

Wer bestimmt, was ein Kunstwerk aussagen soll?

Könnte eine KI-Darstellung versehentlich so interpretiert werden, als spräche sie im Namen des Museums?

Und wie kann Harvard mit neuen Technologien experimentieren und gleichzeitig das Vertrauen in seine Marke wahren?

Diese Fragen wurden zu einem wichtigen Bestandteil des Projekts.

Die Harvard Art Museums betrachteten KI als Marketing- und Interaktionsinstrument und nicht als Ersatz für das Kunstwerk, den Kurator oder das authentische Museumserlebnis.

Transparenz war ebenfalls entscheidend. Das Ziel war nicht, das Publikum glauben zu lassen, ein Kunstwerk sei tatsächlich zum Leben erwacht. Der Einsatz von KI war bewusst sichtbar und Teil des Erlebnisses selbst.

Vom AKOOL-Experiment zum Fallbeispiel der Harvard Business School

Die Initiative entwickelte sich zu einer umfassenderen Zusammenarbeit mit den Forschern Julian De Freitas und Elie Ofek von der Harvard Business School, deren Arbeit untersucht, wie Verbraucher künstliche Intelligenz wahrnehmen, annehmen und mit ihr interagieren.

Das Projekt wurde schließlich zu einem offiziellen Fallbeispiel der Harvard Business School:

Harvard Art Museums: Wenn Kunst auf künstliche Intelligenz trifft

Das Fallbeispiel untersucht, ob die Harvard Art Museums videobasierte KI-Avatare in einer Marketingkampagne einsetzen sollten, um die Besucherzahlen und Mitgliedschaften zu steigern.

Anstatt sich nur darauf zu konzentrieren, was technisch mit KI möglich ist, beleuchtet das Fallbeispiel die strategischen Fragen, mit denen Organisationen bei der Einführung neuer Technologien konfrontiert sind – darunter Markenauthentizität, Deutungshoheit, Spenderbeziehungen, Reputationsrisiken und organisatorische Implementierung.

Bei der Ankündigung des Fallbeispiels würdigte De Freitas auch AKOOL und die Mitglieder des AKOOL-Teams, die zu dieser Zusammenarbeit beigetragen haben.

Lesen Sie die Ankündigung des Harvard Business School-Fallbeispiels →

Vorgestellt von der Harvard Business Review

Die Geschichte erreichte später ein noch größeres Publikum, als die Harvard Business Review das Projekt in ihrem Cold Call Podcast.

Wie ein Marketingteam eines Museums KI nutzte, um Menschen die Kunst näherzubringen

In dieser Folge diskutieren Julian De Freitas und John Connolly, Marketingleiter der Harvard Art Museums, über das Projekt und die damit verbundene strategische Herausforderung:

Wie kann eine etablierte Institution neue KI-Technologien nutzen, ohne die Authentizität und das Vertrauen zu gefährden, die ihre Marke ausmachen?

Das Gespräch beleuchtet, wie KI-Avatare Kunst zugänglicher machen, eine zusätzliche Interpretationsebene schaffen und Museen dabei helfen können, Zielgruppen anzusprechen, die sich von traditionellen Museumserlebnissen bisher eher distanziert fühlten.

Hören Sie sich die Folge der Harvard Business Review an →

Anerkennung über Harvard hinaus

Das Projekt hat auch außerhalb der Harvard-Community Aufmerksamkeit erregt, unter anderem durch einen Bericht in ARTnews, einer der führenden Publikationen der internationalen Kunstwelt.

Die wachsende Aufmerksamkeit unterstreicht eine weitaus umfassendere Debatte, die derzeit in Museen, Universitäten, Unternehmen und kulturellen Einrichtungen geführt wird: Wie lässt sich generative KI nutzen, um neue Besuchererlebnisse zu schaffen und gleichzeitig die Authentizität der zugrunde liegenden Inhalte zu wahren?

Lesen Sie den Bericht von ARTnews →

Was das Projekt der Harvard Art Museums zeigt

Die Zusammenarbeit mit den Harvard Art Museums verdeutlicht einen wichtigen Wandel in der Art und Weise, wie Organisationen über generative KI nachdenken.

KI muss ein bestehendes Erlebnis nicht ersetzen.

Sie kann einen neuen Zugang zu diesem Erlebnis schaffen.

Für Museen und kulturelle Einrichtungen könnte dies bedeuten, eine statische Digitalkampagne in etwas zu verwandeln, mit dem das Publikum interagieren kann.

Für Universitäten und Bildungseinrichtungen könnte dies bedeuten, interaktivere Wege zur Erforschung von Wissen und Geschichte zu schaffen.

Und für Marken und Unternehmen können KI-Avatare neue Möglichkeiten für personalisiertes Marketing, Storytelling, Bildung und Kundenbindung eröffnen.

Das Projekt der Harvard Art Museums unterstreicht zudem eine wichtige Lektion für Organisationen, die KI einführen: Bei einer erfolgreichen Implementierung geht es nicht nur darum, was die Technologie leisten kann.

Es geht darum, Bereiche zu identifizieren, in denen KI einen echten Mehrwert schafft, während die Authentizität und das Vertrauen, das das Publikum erwartet, gewahrt bleiben.

Die Zukunft des interaktiven Storytellings

Generative KI entwickelt digitale Erlebnisse von passiven Inhalten hin zu etwas weitaus Interaktiverem.

Bilder können sprechen. Digitale Charaktere können antworten. Erlebnisse können für die Menschen, die mit ihnen interagieren, persönlicher gestaltet werden.

Die Untersuchung der Harvard Art Museums mit AKOOL bietet einen Einblick in diese Zukunft – in der KI nicht dazu dient, Geschichte, Kreativität oder menschliches Fachwissen zu ersetzen, sondern dem Publikum neue Wege eröffnet, sich mit ihnen zu verbinden.

Mit den KI-Avataren von AKOOL können selbst jahrhundertealte Geschichten neue Wege finden, um das heutige Publikum anzusprechen.

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Erfahren Sie, wie Unternehmen AKOOL nutzen können, um realistische, KI-gestützte Avatar-Erlebnisse für Marketing, Bildung, Storytelling und die Einbindung des Publikums zu schaffen.

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